Pressemitteilung 30.04.2017

22.01.2016 Solidarität mit Kurdistan

Die DKP Gießen erklärt sich solidarisch mit den Kurdinnen und Kurden, die am Samstag mit einer Mahnwache vor dem Rathaus auf das Massaker des türkischen Staates aufmerksam machten. Der türkische Staat nutze den Kriegszustand im Nahen Osten, um die „Kurdische Frage“ wieder mit Gewalt zu lösen. Es genüge nicht mehr, Terrorgruppen wie den Islamischen Staat oder die Al Nusra Front zu unterstützen, die Türkei ist zum offenen Staatsterrorismus, zum offenen Bürgerkrieg zurückgekehrt. Als Grund hierfür benannte Henning Mächerle in seiner Rede für die DKP auf der Abschlusskundgebung, dass die Türkei und die sie unterstützenden reaktionären Regime des Nahen Ostens das positive Beispiel der gesellschaftlichen Alternative fürchten, wie sie zum Beispiel in Rojava gelebt wird. Durch die Politik der imperialistischen Staaten, allen voran der USA, werden Millionen Menschen systematisch ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Die Zerschlagung existierender Staaten dient dem Ziel der politischen Kontrolle und der Wiedererlangung des direkten Zugriffs auf die Rohstoffe der Region. Die DKP fordert den Stopp des Staatsterrorismus in der Türkei und Freiheit für Kurdistan.

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