Pressemitteilung 18.12.2017

25.05.2010 Solidarität mit dem griechischen Widerstand

Die Deutsche Kommunistische Partei befaßte sich auf ihrer letzten Mitgliederversammlung mit dem Widerstand der griechischen Bevölkerung gegen das rigorose "Sparprogramm" zur Krisenbewältigung. Michael Beltz, Mitglied des Kreisvorstands der DKP, betonte in seinem Referat, daß es nicht "die Griechen" seien, die "über ihre Verhältnisse" gelebt hätten, sondern verwies auf die Mitschuld der BRD an der Krise. Mit Lohndrückerei hier seien die deutschen Exporte derart verbilligt, daß Griechenland immer mehr Waren importiert und die Handelsbilanz damit zerrüttet habe. Des weiteren verwies er auf die deutschen Rüstungskonzerne, die auf der Lieferung und Bezahlung von Panzern und U-Booten bestanden habe, wohl wissend, daß das Land zahlungsunfähig war. Für diese aufgrund kapitalistischer Zwänge entstandene Probleme sollen jetzt die griechischen Arbeiter, Erwerbslose und Rentner mit einem rigorosen Sozialabbau bezahlen. Wenn es den Herrschenden gelänge, diese Pläne durchzusetzen und den berechtigten Widerstand in Griechen zu brechen, dann sei dies auch eine Niederlage der arbeitenden Menschen in anderen europäischen Ländern, die dann ähnliche Sparprogramme verordnet bekämen. Die Mitglieder der DKP erklärten sich daher solidarisch mit dem Widerstand in Griechenland und verabschiedeten eine Solidaritätserklärung.

zurück zur Übersicht