Pressemitteilung 28.06.2017

12.02.2009 DKP schlägt Feldbefreier für Umweltpreis vor

Der Kreisvorstand der DKP Gießen hat vorgeschlagen, den Umweltpreis 2009 der Stadt Gießen an die Feldbesetzer, die sich gegen die Aussaat von genmanipuliertem Getreide engagiert haben, zu verleihen. Agrarwissenschaftler der Gießener Universität versuchen immer wieder, genmanipuliertes Getreide auf Gießener Stadtgebiet auszusäen. Da legale Maßnahmen wie Gerichtsverfahren und politische Einflußnahme dagegen keinen Erfolg haben, werden diese Versuche immer wieder von sogenannten "Feldbefreiern" gestört oder verhindert. In dem Schreiben an das Amt für Umwelt und Natur wurde ausgeführt, daß genmanipuliertes Getreide nicht nur unnötig, sondern auch gefährlich ist. Die Auswirkungen auf andere Lebewesen sind nicht vorhersehbar; es ist bekannt, das als Nahrung aufgenommene Genpflanzen Allergien auslösen, zu einer schleichenden Vergiftung oder zur Unfruchtbarkeit führen können. Einziger Nutznießer dieser Genmanipulation sind die Agrarkonzerne wie Monsanto , die damit ihre Profite steigern und die Nahrungsmittelproduktion ganzer Landstriche unter ihre Kontrolle bringen können. Die Feldbesetzer gehen mit ihren Aktionen ein hohes eigenes Risiko ein. Sie begleiten ihre Aktionen mit Informationen für die Öffentlichkeit. Damit leisten sie viel für die Stärkung des Umweltbewußtseins. Sie helfen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern und unumkehrbare Umweltschäden zu verhindern. Die Kriterien für die Verleihung des Gießener Umweltpreises werden dadurch in vorbildlicher Weise erfüllt.

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