Pressemitteilung 17.10.2017

01.09.2012 Grußschreiben der DKP an den CSD

Die DKP Gießen begrüßt es, dass nach  achtzehn Jahren wieder ein Christopher-Street-Day in Gießen stattfindet und übermittelt Euch solidarische Grüße.

 Wir wenden uns stets gegen die Unterdrückung und Diskriminierung von Minderheiten sowie aller Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung, Hautfarbe, Religion oder ihrem Geschlecht benachteiligt werden. Es hat lange gedauert, bis der Schandparagraph 175 in der BRD abgeschafft wurde. Und bis heute ist die Diskriminierung Schwuler und Lesben in Deutschland noch nicht beseitigt – wie unter anderem die jüngste Diskussion um die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften zeigt. Wir sind allerdings der Meinung dass alle freiwillig eingegangenen Beziehungen zwischen Menschen - in welcher Konstellation auch immer - gleichberechtigt zu behandeln sind.

Denn nicht nur Ehe und Familie herkömmlicher Art, sondern auch andere Beziehungsgemeinschaften, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, sind gleichberechtigt zu behandeln.

 

Insbesondere wenden wir uns gegen die Hetze religiöser wie auch politischer Fanatiker, die Homosexualität als Sünde oder Krankheit bezeichnen, die ausgemerzt werden müsse. Solche Fanatiker gibt es leider auch in Gießen, zum Beispiel in der Freien Evangelischen Gemeinde in der Talstraße.

 Wir wünschen dem CSD in Gießen einen erfolgreichen Verlauf

 DKP Kreisvorstand Gießen

Michael Beltz

 

zurück zur Übersicht