Termin 15.11.2018

02.11.2018 August Spieß und der Kampf für den 8-Stunden-Tag

In Österreich ist es wieder soweit: Der 12-Stunden-Arbeitstag hat erneut Einzug erhalten. Könnte es einen dringlicheren Grund geben sich daran zu erinnern, dass die Geschichte der Arbeitszeitverkürzung auf einer Geschichte von internationalen Arbeitskämpfen beruht?

Im Rahmen der Ausstellung „August Spies ein nordhessischer Sozialrevolutionär“ (?) wurde Christopher Hilbert von der August Spies Gesellschaft e.V. eingeladen, um über August Spies und die Arbeitskämpfe um Arbeitszeitverkürzung und gewerkschaftliche Basisarbeit im Chicago des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu referieren. Obwohl Spies aus Nordhessen stammt, ist es weitestgehend unbekannt geblieben, dass die Forderung nach dem 8-Stunden-Regelarbeitstag ebenso mit ihm verknüpft ist wie die Etablierung des 1. Mai als internationalem Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Die Veranstaltung findet am 2. November ab 18 Uhr im Dachsaal des Gewerkschaftshauses in der Walltorstraße 17 in Gießen statt.

Die Ausstellung wird vom 2. bis einschließlich 16. November im Foyer zu besichtigen sein und ist kostenlos.

Veranstalter: DGB-Region Mittelhessen

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